dem Carsten sein Blog
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Unterwegs in Bredeney
Der letzte Besuch im Stammsitz der Familie Krupp, der Villa Hügel, muss eine Ewigkeit her sein. Zeit sich das Erbe deutscher Industrie-Kultur mal wieder anzuschauen. Verbunden wurde der Besuch im Essener Süden mit einer Foto-Safari durch Wiesen und Wälder im Hügel-Park und den Wäldern zwischen Essen-Werden und Bredeney.
Beginnen wollen wir die ca. 12 Kilometer an der S-Bahn-Haltestelle Villa Hügel. Hier sind auch reichlich Parkplätze vorhanden. Reichlich? Sonntag nachmittags reichen auch die nicht mehr, aber Wandersleut sind früh unterwegs.
Unter der Bahnstrecke durch steht man sofort vor dem Eingang in den Park der Villa. Der Eintritt kostet 3 Euro, gilt aber auch direkt mit für die Villa. Die "Einfahrt" schlängelt sich in Serpentinen den Berg hinauf zur Gartenterasse des Haupthauses. Hier war einmal ein Teich mit eigener Grotte, das Gewässer und die künstliche Felshöhle wurden zugeschüttet und durch Anpflanzungen ersetzt.
Der Hügelpark ist nur ein Bruchteil des Geländes, das der Stiftung Krupp gehört, ist aber noch immer so gross, dass er nicht zu überblicken ist. Hier entstanden die Blumenfotos. Eine ganze Schar von Landschaftsgärtnern muss damit beschäftigt sein, das Areal in Ordnung zu halten.
Im "kleinen Haus" dem Ostflügel der Villa Hügel ist eine Ausstellung zur Geschichte der Krupps untergebracht. Über zwei Etagen erfährt man viel über Familie, den Werkstoff Stahl, die soziale Kompetenz damalieger Industrieller und die Stiftung Krupp. Auch das Haus selbst ist interessant. Wenn meine Kenntnisse in antiker Architektur noch nicht völlig ausgelöscht sind, ist hier alles gemischt, was die Antike bietet: Römische und Korintische Säulen, griechische Ornamente und deutsches Parkett. Alles aber sehr stilvoll zusammen gestellt.
Das Haupthaus war leider wegen einer Veranstaltung nicht zugänglich. Schwere Karossen mit Berliner Nummern-Kennzeichen parkten vor dem Haupteingang.
Durch den Park geht es zum nördlichen Ausgang. Hier ist auch die Einfahrt für Automobilisten. Von der Frankenstraße aus, ist das Gelände mit dem eigen Fahrzeug zu erreichen.
Direkt hinter der Schranke biegen wir nach links und durchqueren den kleinen Wald endlang dem Hügelweg und kommen zur Frankenstraße, einer der Hauptverkehrsstraßen für den innerstädtischen Verkehr. Schnell zweimal links um, geht es auf der Graf-Bernadotte-Straße durch das Wohngebiet weiter.
Bevor die Straße eine Kurve macht, wenden wir uns auf der Kreuzung mit dem Ruhrsteig nach rechts und überqueren an der Ampel die Bredeneyer Straße. Über den Walter-Sachsse-Weg und an der Goethe-Schule vorbei erreichen wir den ehemaligen Wasserturm von Bredeney, der zu einem Wohnhaus umfunktioniert wurde. Am Wassertum wenden wir uns nach links und wandern durch den Wald bergab. Der Weg führt durch eine alte Gedenkstätte. Für was oder wen, ist nicht zu erkennen, der Ort hat etwas Mystisches.
Nach ein paar Wendungen müssen nochmal ein paar Meter entlang der B224 gegangen werden. Dann geht es den Weg zur Platte entlang zu einem der bekanntesten Restaurants Essen von dem man einen wunderbaren Ausblick über den Baldeneysee und Werden hat. Vorbei m Wirtshaus geht es ein Stück den Berg hinunter zum Putzel, einem frei zugänglichen Aussichtspunkt.
Jetzt geht es steil bergab vorbei an Klein-Schwanstein zum S-Bahnhof Essen-Werden. Wen jetz die Kräfte verlassen haben, der kann hier in den Zug Richtung Essen einsteigen und kommt eine Station weiter an der Villa Hügel an.
Unser Weg führt uns jedoch weiter in die Werdener Altstadt. Dort stellt die Konditorei Wertgens den alt-ehrwürdigen Abraham her, den man zum 50. Geburtstag an liebe Menschen verschenkt. Es ist gerade Tuch-Markt und so wimmelt der kleine Ort nur so von Menschen. Durch die Heckstraße geht es zum Wehr des Baldeneysees und über dieses hinweg zurück zur Regatta-Strecke. hier laden verschiedene Gastronomien noch zum Verweilen.
Da auf dieser Strecke etliche Höhenmeter zu bewältigen sind und manche Strecke recht steil ist, empfiehlt sie sich nicht für Kinderwagen und gebrechliche Menschen. Es gibt aber immer wieder wunderbare Aus- und Einsichten und so sollte man die Zeit nicht zu knapp planen, 3 Stunden scheinen mir angemessen.
Strecke: ca. 12km
Dauer: ca. 3 Stunden
Erstellt von: Carsten Wieners [0] am 28.03.2011 20:40 Kategorie:Wandersmann -
Wanderung um die Bever-Talsperre
Als ich heute morgen die Augen aufschlug, dachte ich es wäre noch früh. Aber ein Blick auf die Uhr belehrte mich eines besseren. Schon mitten am Tag, aber trübe Suppe da draußen - wie vorhergesagt, die Wetterberichte werden auch immer besser.
Also vor den Rechner gehängt und geschaut, wo die Sonne scheint. In Wipperfürth waren tatsächlich Sonnenstrahlen zu sehen. Hmm, was ist denn da Sehenswertes in der Nähe? Aha, die Bever-Talsperre. Die steht ja eh noch auf dem Wanderplan. Nix wie hin, bevor sich das Wetter es sich noch andern überlegt.
Die Bevertalsperre liegt zwischen Hückeswagen und Halver und gehört zu den größeren Talsperren im Oberbergischen Kreis. Die Lage ist erhöht, so das die Ufer nicht zu tief im Schatten der Täler liegen. Anderseits ist man auch nicht so gut vor den im März schon mal sehr kühlen Winden geschützt.
Die Wanderung beginnt am westlichen Ufer des Staudamms und führt als erstes über den Damm Richtung Osten. Dort haben schon aml Morgen zwei Wagen mit Kaffee und Würstchen geöffnet. Wir folgen der Kreisstraße 5 nach Norden zwischen Nieder- und Oberlangenberg den Berg hinauf. Dieser Teil des Sees ist völlig unberührt, kein Camping-Platz, keine Angler, keine Boote. Oben angekommen geht es wieder bergab und über einen Damm nach Großhöhfeld. Dort geht es nach links am ersten Campingplatz vorbei und wieder hinauf nach Kleinhöhfeld und in den nördlichen Teil der Bever-Talsperre. Der Weg geht lange durch den Kiefernwald und am Gehöft Müllersiepen vorbei zur Nordspitze des Gewässers. Dort biegen wir nach links auf die K11, die direkt am See langsam wieder zurück führt. Durch Stoote und Sieversbever geht es weiter, bis die Straße dem Gelände bergauf folgt. I n. In Heinhausen macht die Straße eine Spitzkehre, folgt man dieser nicht, sondert geht weiter geradeaus, so landet man auf einem Höhenweg der den ganzen Weg bis hinunter zu Käfernberg führt. hier muss man durch den Bauernhof um zurück zur befestigten Straße zu gelangen. Hier geht es ausnahmsweise rechts herum und am nächsten Damm links zum Campingplatz, über dessen Geände es zum Badestrand geht. Im März und bei leichtem Eisgang verzichte ich aber auf ein Bad und Kehre zum Ausgangspunkt des Rundwegs am Wirtschaftshof des Wupperverbands zurück.
[zum Wikipedia-Eintrag Bever-Talsperre]
Strecke: ca. 13km
Dauer: ca. 3 Stunden
Erstellt von: Carsten Wieners [] am 05.03.2011 21:16 Kategorie:Wandersmann -
Parkleuchten in der Essener Gruga
Die Gruga in Essen beginnt die Veranstaltungssaison mit einer Illumination der Parkanlagen. In bunte Farben getaucht scheinen Bäume, Stäucher und Steine aus einer anderen, märchenhaften Welt in unsere gekommen zu sein.
Das dieses Event von Februar bis Märt stattfindet hat den Vorteil, das es relativ früh dunkel wird, so dass die Effekte gut zu sehen sind. Das es zu dieser Jahreszeit bitterkalt ist, war vorher klar. Mit zweitem Shirt, Handschuhen und langer Unterhose ging es also los.
Vom Fotografen erfordern Aufnahmen unter diesen Bedingungen vor allem eins: Geduld. Bei Belichtungszeiten bis zu 10 Sekunden steht man hinter der Kamera und hofft, das niemand in dieser Zeit dierekt vor der Linse her läuft.
Interessanterweise verschwinden Personen, die in einiger Entfernung laufen von den Aufnahmen. Durch die Langzeitbelichtung verschwimmen ihre Umrisse bis nur noch Schatten, oder eben gar nichts mehr von den Besuchern zu sehen ist. Das Ergebnis sind Bilder, die geisterhaft menschenleer sind.
Erstellt von: Carsten Wieners [] am 03.03.2011 00:00 Kategorie:Photo -
Post von Stefan
Heute rief ein erschrockener Kunde an und fragte, was es denn mit der Postkarte von Stefabn auf sich hat, die er bekommen hat. "Stefan? Welcher Stefan?" - "Moment, ich fax sie Dir kurz drüber."
Was dann kam war eine seltsame Einladung zur CeBIT.
Erstellt von: Carsten Wieners [] am 15.02.2011 00:00 Kategorie:Website-Blog -
Bereich HTPC bebildert
Nach langer Pause geht's mal wieder weiter, der HTPC-Bereich muss dringend mit Leben gefüllt werden. Wer will, kann ja dabei zusehen. Heute musste die Hardware ran. Schick in's Licht gesetzt und erklärt.
Erstellt von: Carsten Wieners [] am 03.02.2011 23:02 Kategorie:Website-Blog -
seltsame Umleitung 2 Antworten
Was möchte uns der Künstler mit diesem Arrangement sagen?
"Ist mir egal wo, aber geht an mir vorbei.""hier geht's auf keinen Fall weiter."
"Frauen mit Kindern in die Büsche, oder auf die Straße!"
ich verstehe den Sinn einfach nicht.
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Inzwischen gibt es dazu auch ein Statement der Stadt:
Sehr geehrter Herr Wieners,
vielen Dank für das Bild der Gehweg-Absperrung auf der Metallstraße.
Die Sperrung war von der Straßenverkehrsbehörde nicht angeordnet und müsste mittlerweile entfernt worden sein.
Was sich die Baufirma bei dieser Beschilderung gedacht hat können wir nicht nachvollziehen.
Mit freundlichen Grüßen
(Name unkenntlich gemacht)
Technische Betriebe Velbert AöR
Verkehr, Entwässerung und Abfallwirtschaft
Verkehrsmanagement
Am Lindenkamp 31
42549 Velbert
Erstellt von: Carsten Wieners [] am 04.10.2010 20:04 Kategorie:Website-BlogFrauen und Kinder nach rechts - in den Büschen seit ihr sicher.
Männer mit Röcken nach Links - Achtung Au.. und vorbei.
Arschlöcher gerade aus - da kommt bestimmt ein Loch !!!Erstellt von: cico.billy am 04.10.2010 20:26 Missbrauch meldenHallo,
diese Absperrung macht ja richtig Sinn. Wahrscheinlich hat der Geh und Radweg hinter der Absperrung Schonzeit und darf daher nach dem Deutschen Verkehrswegegesetz, der Radfahrverordnung und der Flanier- und Schlenderordnung auf keinen Fall genutzt werden. Also: entweder ab durch die Hecke oder Plattfahren lassen.
Hochachtungvoll
der Bevollmächtigte der Straßen und Gehwegbelustigung (BvSG)
Ihr Jon J. Pisepampel
Erstellt von: Joe am 06.10.2010 06:13 Missbrauch melden -
Kettwig - Werden
In meinem letzten Blog-Eintrag hatte ich die Wanderung von nach Essen-Kettwig über den Alleenradwanderweg und durch Heiligenhaus vorgestellt. hier folgt nun die Beschreibung des zweiten Teils, der zur Strecke gehört.
Von Kettwig nach Werden.
Kettwig hat zwar eine wunderschöne Altstadt, aber die soll diesmal nicht interessieren, denn der Weg ist noch weit und die Füße machen sich doch langsam bemerkbar. Nach der Rast am Wehr geht es stromaufwärts. Den Weg müssen wir uns zunächst mit Radlern und Autos teilen. Letztere sind kein Problem, die Radfahrer benehmen sich aber, als wäre der Leinpfad nur für sie da.Es geht unter der Eisenbahnbrücke zum Kattenturm, der einzig erhaltenen Motte im mittleren Ruhrtal. Hier öffnet sich das durch die Hänge in Kettwig eingezwänge Tal in das Ruther Tal. Auf der rechten Seite schmiegt sich die Laupentaler Straße an die Ausläufer des Bergischen Landes, zur Linken hat der Fluss eine Ebene in den Anstieg Richtung Norden gefräst. In dieser Senke sammelt sich im Herbst der Nebel und mahlt dann wunderschöne Bilder.
Die Ruhr macht einen weiten Bogen am Haus Staadt vorbei, bei dem nun schon wieder eine Rast im Bioergarten machen könnte, aber so kommen wir nicht voran.
Werden begrüßt uns mit der stillgelegten Papiermühlenschleuse, die gut erhalten, aber ohne jede Funktion, den Beginn des Löwentals bildet. Wer jetzt noch immer nicht genug hat, kann sich auf dem großen Spielplatz austoben. Für alle anderen geht es weiter zum S-Bahnhof Essen Werden.
Die Zivilisation holt einen hier ziemlich heftig zurück in's jetzt und hier. Nach all diesen Anstregungen gönne ich mir aber erst einmal ein Eis in der verwinkelten Altstadt der alten Kloster-Stadt.
Für den Rückweg nach Velbert vertraue ich mich den Fahrkünsten der EVAG an. Erfreulicherweise reicht für die Fahrt von Werden nach Velbert die Preisstufe A aus.
Müde aber befriedig höre ich dem Tuckern des Dieselmoters zu udn überlege mir schon mal dieses Ende meine Ausflugberichts.
Links:
Bilder
Erstellt von: Carsten Wieners [] am 22.09.2010 20:39 Kategorie:Wandersmann -
Velbert - Heiligenhaus - Kettwig
Die alte Bahntrasse von Kettwig nach Wülfrath liegt schon seit Jahren brach. Zuletzt wurde sie noch von einem Schrotthändler im Velberter Westen zum Abtransport benutzt. Seit dem verwilderte die Strecke zusehens.
Nun ist der Umbau zum Radweg in vollem Gange. Gerade am vergangenen Wochenende stand in einem lokalen Anzeigenblatt die Meldung, dass die Strecke von Heiligenhaus bis Velbert im Mail 2011 durchgängig fertig gestellt sein soll.
Das erinnerte mich an eine Wanderung die wir Anfang 2009 von entlang der alten Trasse gemacht hatten. Damals waren der Rückbau in vollem Gange und die Strecke durch den gefallenen Schnee gut begehbar. Wie würde dies nun, anderthalb Jahre später aussehen? Ist die Strecke schon vorbereitet?
Eins schon mal vorweg: Ohne wirklich ordentliche Wanderstiefel und alte Hosen sollte man sich zur Zeit noch nicht auf den Weg machen. Der Drahtesel kann zu Hause im Keller bleiben.
Gestartet bin ich einfach zu Hause, alsin in Velbert, am Berg. Von dort geht es die Jahnstraße Richtung Birth, an der Apostelkirche links über die Straße Papenfeld auf die Ernst-Moriz-Arndt-Straße. Diese endet am ehemaligen Westbahnhof, heute Gaststätte zur Dampflok. Dort geht es auf den Schotter in Richtung Heiligenhaus. Seit die Schienen angebaut wurden ist hier nichts mehr geschehen. Auf dem ersten Stücl ist auch kein Bewuchs festzustellen. Erst hinter dem ersten Bahnübergang hat sich die Natur ihr altes Gelände schon eun Stück weit zurück erobert, Gräser und Moose bedecken hier den Boden. Der Weg geht in einer weiten Rechtskurve auf das Hetterscheider Industriegebiet zu und zwängt sich zwischen Bundestraße und Hallen durch einen Einschnitt ins offene Gelände.
Auf Höhe des Real-Marktes liegt die Trasse auf einem Damm, der zur Rechten in das Wohngebiet Migua, zur Linken zur parallel verlaufenden B227 abfällt. Hier wird der Weg durch Disteln, Brombeeren und anderes Gebüsch immer schwerer passierbar und ich entschließe mich, den Fussweg an der Straße zu nehmen.
Am Ehemannshof gelangt man durch den Fussweg der Häuser wieder zurück. Hier fehlt auch die Brücke, die früher die Abskücher Straße querte. Sie soll nicht wieder aufgebaut werden, statt dessen sollen Rampen den Radweg anbinden. Hier von ist noch nichts zu sehen. Ab hier ist die Strecke bis hinter Heiligenhaus durchgängig begehbar.
Nach ein paar huntert Metern kommt die neue Entflechtungsstraße ins Blickfeld, hier ist der Rad- und Wanderweg in seinem entgültigien Ausbau zu bestaunen, asphaltiert und gegen Fahrzeuge mit Schranken abgesichert. Es geht hinter den Häusern und Firmen durch Heiligenhaus, was manch interessanten Einblick ermöglicht. Mir war vorher nicht bewußt, wie sehr sich unsere Nachbarstadt an und in den Berg geschmiegt hat, aber von hier aus sieht man gut das Auf und Ab der Häuser und Straßen.
Hinter der Stadt überspannt ein Viadukt das Laupenmühler Tal. dahinter folgt der Heiligenhauser Stadtteil Unterilp. hier liegt der Weg eben zum umgebenen Gelände und rechts schaut man über die Walkmühle nach Kettwig. Von hier aus ist auch sehr schön der Gleisbogen zu sehen, der nötig ist um den Höhenunterschied zwischen dem derzeitige Standpunkt und der Ruhr zu überbrücken.
Von nun an geht's bergab! Unten kurz vor Kettwig angekommen, wird es haarig, denn die Straße zwängt sich unter einer alten, viel zu schmalen Brücke durch, auf der die S-Bahn-Strecke nach Düsseldorf verläuft. Eigentlich ist hier kein Platz für Fussgänger, aber hier muss ich durch.
Hinter dem Durchbruch geht es nach Kettwig auf die Promenade. Und hier wird erst einmal ausgiebig Rast gemacht.Im zweiten Teil geht es dann weiter durch das Ruhrtal nach Werden.
Links:
de.wikipedia.org/wiki/Niederbergbahn
Erstellt von: Carsten Wieners [] am 13.09.2010 19:48 Kategorie:Wandersmann -
Büderrich - Lohhausen
Da der Sonntag mal wieder mit Arbeit belegt war und der Wetterbericht für diesen Tag auch nichts Gutes versprach, war diese Woche Samstag Wandertag. Nach dem ersten Exkurs blog/?tx_wecdiscussion[single]=11Düsseldorf - Krefeld war der Plan aufgekommen, die Brücke der A44 mit der südlich davon gelegenen B7 zu einem Rundweg zu verbinden.
Die Strecke ist mit gut 13 Kilometern nicht sonderlich lang und verlaufen kann man sich auch garantiert nicht, immer am Wasser entlang.
Start ist in Meerbusch-Büderich. Von der Hauptstraße aus führt der Apelter Weg zu einem kleinen Parkplatz direkt am Deich. Auf dem Deich hat man bei besserem Wetter mit Sicherheit eine schöne Aussicht in's Linksrheinische, da dieser Tag aber diesig bleiben will, sieht man nicht so weit. Südwärts starte ich in Richtung Düsseldorf-Lörick. Dort gibt es in einem abgetrennet Altarm des Flusses ein Freibad. Weiter geht es nach Niederkassel. Dort stehen große, representative Häuser direkt hinter dem Deich, vor dem Deich fällt das offene Gelände zum Rhein hin langsam ab. Auf dem Deich geht es zur Theodor-Heuss-Brücke, von dieser hat man eine gute Sicht auf die Düsseldorfer Skyline mit Tonhalle, Schlossturm, Mannesmannhaus, Landtag und Funkturm. Auf der Brücke geht es an's andere Rheinufer nach Golzheim.
Auf der linken Rhein-Seite empfängt mich der Düsseldorfer Yacht-Club, der einen Hafen sein Eigen nennt. Hier ist die Uferstraße voll von Radfahrern, die zwischen Innenstadt und Kaiserswerth unterwegs sind. Weiter geht es Richtung Norden, vorbei an den der CCD Stadthalle und Messe. Am Ende des Messegeländes biegt die Straße nach nach rechts ab und das Gelände öffnet sich wieder.
Für das Wasserwerk "am Staad" ist eine große Fläche des Vordeichs gesperrt, ein Streifen am Wasser ist aber frei, hier kann, wer will, direkt am Fluss entlang. Wegen der besseren Aussicht bleibe ich aber weiter auf der Wassersperre und wandere zur Rheinquerung der A44.
Schon von der Brücke aus, kann man die Buchten sehen, hinter denen der Parkplatz liegt auf dem der Wagen seit 2 Stunden wartet. Die letzte Bucht hat den besten Sandstrand und einen flachen, durch große Steine vom fliessenden Wasser abgetrennten Bereich. Hier mache ich es mir gemütlich und schaue den Flugzeugen beim Start zu bovor es wieder nach Hause geht.
Erstellt von: Carsten Wieners [] am 16.08.2010 21:15 Kategorie:Wandersmann -
Sauna in Heiligenhaus geschlossen
Die Sauna im Heiligenhauser Heljensbad bleibt bis zum 22.08.2010 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Renovierungsarbeiten? Das können nur Schönheitsreparaturen sein, denn richtigw Schäden habe ich bei den letzten Besuchen nicht gesehen. Schön das die Stadt Heiligenhaus hier Geld zur Werterhaltung in die Hand nimmt, denn diese Anlage ist zum einen eine der Günstigsten in der näheren Umgebung zum anderen ist die familiäre Athmosphäre sehr entspannt.
Für die nächsten beiden Wochen werde ich dann wohl Asyl in anderen Saunen suchen müssen. Eine Chance, mal wieder was neues zu probieren, oder eine Sauna wieder zu besuchen, in der ich länger nicht mehr war.www.heljensbad.de/heiligenhaus/bad/heljensbad.shtml
Erstellt von: Carsten Wieners [] am 11.08.2010 06:55








